Potamotrygon reticulatus

Synonyme: Langschwanz-Süßwasserrochen, Genetzter Stechrochen

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Beschreibung

Dieser Rochen fällt durch seinen besonders langen Schwanz ins Auge. Die Scheibe ist von runder, leicht ovaler Form und besitzt am Kopfende einen kleinen Fortsatz. Die Grundfarbe kann von beige-braun bis dunkelbraun variieren. Die Oberseite besitzt eine netzartige Zeichnung. Im hinteren Drittel des Schwanzes befindet sich auf dessen Oberseite ein Stachel. Dieser dient ausschließlich als Verteidigungswaffe. Vorsicht!!! Der flache Stachel besitzt an beiden Seiten sägeblattartige Widerhaken und ist von einem giftigen Hautgewebe überzogen.
Die Tiere gehören zu den kleiner bleibenden Rochenarten. Sie können zwischen 30cm (Männchen) und 40cm (Weibchen) groß werden.

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Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet dieses Süßwasserrochens liegt in Südamerika. Dort besiedelt er hauptsächlich die Sandböden der weitläufigen Flusssysteme Kolumbiens.

 

Hälterung

Die Tiere sollten in Becken mit einer möglichst großen Grundfläche gehalten werden. Die Beckenhöhe spielt eine untergeordnete Rolle. Eine 8-10 cm dicke Sandbodenschicht steigert das Wohlbefinden. Ein effektives Filtersystem zur Erhaltung einer gleichbleibend guten Wasserqualität, sowie viel freier Schwimmraum ist für eine artgerechte Pflege Voraussetzung! Weiches, leicht saures und etwa 25-28°C warmes Wasser sind ideal.

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Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind schon von Geburt an sehr gut zu unterscheiden. Männliche Tiere besitzen links und rechts des Schwanzansatzes längliche "Verdickungen", die über den Scheibenrand hinwegragen. Dabei handelt es sich um die sog. Klaspern. Weibchen fehlen diese "Ansätze" komplett. Der Geschlechterunterschied ist auf dem unteren Foto gut zu erkennen.

 

Ernährung

Im natürlichen Verbreitungsgebiet ernähren sich die Rochen ausschließlich karnivor. Sie suchen im sandigen Untergrund Wirbellose, kleine Fische oder andere Kleinlebewesen. Wir haben unsere Tiere über viele Jahre erfolgreich mit Frostfutter in Form von Muschelfleisch und Krabben ernährt. Lebende Regenwürmer wurden ebenfalls gerne genommen.

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Tipp's

Werden die Tiere optimal gehalten und fühlen sich wohl, ist auch eine Nachzucht kein Problem. Die Tiere sind lebendgebärend und kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs. In den ersten Lebenswochen nehmen Jungtiere häufig nur Lebendfutter an.